Dienstag, 27. März 2007
Sind 800 Milliarden Euro für Klimaschutzmaßnahmen zuviel?
DER SPIEGEL meldet heute, daß die Unternehmensberatung McKinsey mit 800 Milliarden bis 1,1 Billionen Euro bis zum Jahr 2020 für die Klimaschutzmaßnahmen der EU rechnet. Ich kann mich nicht verwehren, aber unterschwellig meine ich da zu hören, daß das als zu teuer interpretiert wird. Klar, Klimaschutzmaßnahmen sind Investitionen in die Zukunft der Menschheit, davon hat zunächst kein Shareholder auch nur einen EURO Profit. Aber das ist kurzsichtig! Denkt an unsere Nachfahren! Außerdem wird das Geld ja nicht weggeworfen, sondern investiert, was wiederum im Jetzt und Hier Arbeitsplätze schafft. Von daher sind 800 Milliarden in den Klimaschutz erheblich besser investiert als in einen Krieg im Irak.

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Merkel lehnt "Europa der zwei Geschwindigkeiten" ab
Die Tagesschau meldet heute, daß die Bundeskanzlerin ein Europa der zwei Geschwindigkeiten ablehnt. Sie möchte demzufolge die Entwicklung des vereinten Europas dem kleinsten und langsamsten gemeinsamen Nenner angleichen. Wer aber der EU wie Großbritannien und Tschechien so skeptisch gegenüber eingestellt hat, sollte kein Recht haben, andere auf dem Weg zu einer engeren Entwicklung Europas zu behindern. Von daher halte ich ein Europa der zwei Geschwindigkeiten für nahezu zwingend. Warum sollen nicht die Kernstaaten Europas, die für 50 Jahren den Grundstein der EU legten, nicht wieder den Grundstein für die Vereinigten Staaten von Europa (VSU) anschließen, dem dann andere EU-Staaten beitreten können? Wir können es uns nicht leisten, die europäische Entwicklung von Miesepetern bremsen zu lassen.

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